Author: Ela
•16:10
Heute haben wir uns aufgemacht um eine Reihe von Caches zu heben. Dafür habe ich mir gestern die Informationen herausgesucht.
Ich glaube insgesamt waren es 9 oder 10 Caches, jedoch haben wir uns nur für eine Richtung entschieden. Dort lagen auf der Strecke 4 Traditionals:
- SOS Notrufsäule B5 Schnakenbek
- Freibad Siebeneichen
- Sabenize / Sahms
- Spargel / kurz vor Müssen

Die Tour hat Spaß gemacht und wir hatten Erfolg, 2 Caches fand ich, 2 Caches mein Göttergatte.

Bei einem Cache kamen wir an einem Hochsitz vorbei, der für uns noch Bedeutung gewann mit dem Hint. Den mag ich hier aber ned verraten :)

Auf jeden Fall konnten wir nun 4 Caches wieder in unsere Statistik hämmern und wollen uns bald an einen Mystery oder einem Multi versuchen. Mit einem Multi haben wir ja noch eine Rechnung offen...da war ja der Akku des Navis alle...

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So siehts in meinen Statistiken aus :) Nur zur Info für die, die es interessieren sollte :) So, un nun muss ich mich mal wieder ein wenig an die Handarbeiten machen........und danach dann schnell noch ein paar Caches recherchieren :D

LG, Ela
Author: Ela
•23:00
Jawohl! Ich habe ihn infiziert!
Der Satz "Los komm, ich geb doch nicht so viel Geld aus und benutz das Ding dann nicht!" wird wohl prägend sein für unseren Start ins Hobby "Geocaching". Und dabei war es anfangs eher für mich gedacht :)

So sind wir dann heute trotz relativ feuchtkühlem Wetter und dunklen Wolken am Himmel losgestapft.
Der erste Fund des Tages war der Cache an der ehemaligen Schwimmhalle in Schwarzenbek. Dort angekommen liessen wir uns von dem Hinweis ein wenig an der Nase rumführen, aber sind dann doch noch beide im gleichen Moment an die gleiche Stelle getreten mit dem Ziel im Hinterkopf. So loggten wir dort und fuhren gleich weiter zur nächsten Station.
Diese war das Amtsrichterhaus in Schwarzenbek, bzw der Park drum herum. Doch hier hatten wir den Text nicht genau im Kopf und versteiften uns genau auf die Koordinaten und den Baum...und visierten deshalb den falschen Baum an...das fanden wir aber leider erst später heraus.
Aber wir hatten ja noch einen Cache ins eTrex eingespeist und machten uns auf eine kleine Waldtour gefasst. Der Hinweis war auch schnell gefunden:


Wir addierten die vorgegebenen Koordinaten und machten uns auf in Richtung Wald.
Ich hatte zwar mit einem kleinen Fußmarsch gerechnet, aber das es so matschig und verwirrend werden würde...naja, das übt würde ich meinen :) Jedoch handelte es sich bei dem Cache Grabhügel NICHT um einen wirklichen Grabhügel.
Viel mehr sind überall an der Bahnlinie verteilt tiefe Krater zu sehen die noch aus dem Krieg stammen. Das Ziel war die Zerstörung der Bahnlinie selbst, damit die deutschen Panzer nicht mehr transportiert werden konnten.
Nun hatten wir also schmutzige Hosenbeine und waren quer durch den Wald gelaufen (PS: Es gibt dort einen Weg, den man fast bis zum Ende laufen kann...aber muss man ja nicht, gell *gg*) und suchten also nach einem Hügelgrab bzw. Grabhügel. In einem Bombenkrater lag ein Stein, das kam uns merkwürdig vor - aber wir hatten ja immernoch den Hügel im Kopf. Also weiter, gar nicht erst gucken. Das machten wir dann noch weitere 5 Minuten bis mein Mann dann doch in den Krater stieg und den Stein und das darunter erschienene Brett hochhob...und da fanden wir den Cache!
Auch hier loggten wir natürlich und nahmen auch einen Tausch vor:
In: Ü-Ei-Sammel-Küken
Out: Murmel
Danach war dann auch erst mal Schluß. Doch gen Abend brannte es dem Gatten unter den Fingernägeln. Ich hatte ihm blöderweise von Nachtcaches erzählt. Leider gibt es hier in der näheren Umgebung weniger und die verfügbaren erschienen mir anhand des Equipments und des Wetters nicht so toll.
So suchte er 3 Caches raus von denen er sich erhoffte sie auch unter den harten Bedingungen (sprich:nachts) zu finden...
Wir prügelten uns also durch ein kleines Waldstück, hatten aber clevererweise die Hinweise zu Hause liegen gelassen. Als wir versuchten den Hinweis zu rekonstruieren machten dann auch noch die uralten Batterien aus dem Fundus schlapp - so waren wir hilflos und die nächtliche Tour wäre niederschmetternd in unseren Köpfen geblieben...


...wenn nicht auf einmal ein Geistesblitz eingeschlagen hätte bei mir. So fuhren wir zum Amtsrichterhaus, stellten uns an die Bank und befolgten den Satz: "Setzt euch auf die Bank und geniesst den Ausblick auf den Baum" (oder so).
Innerhalb von 1 Minute war der Cache unser. Mein GöGa grummelte, er hatte sich einen Tausch-Cache gewünscht, da er so viele Gegenstände extra gesammelt hatte.
Mich hat gefreut das er überhaupt geloggt werden konnte von uns.

Wenn das Wetter mitspielt findet man uns morgen dann sicherlich wieder auf der Suche :)

Bis dahin...
Ela

PS: Das Amtsrichterhaus am Tag von der Rückseite sieht so aus:



Author: Ela
•22:20
...seit dem 10.10.09 besitzen wir ein Garmin eTrex H.
Wir können beide halt nicht abwarten. Und so fuhren wir zu Globetrotter nach Hamburg und nahmen es sofort mit. Als Einsteigergerät wird es von sehr vielen Leuten empfohlen und selbst "alte Hasen" berichten, dass sie ab und an noch immer mit dem Gerät auf Cache-Tour gehen.

Zudem habe ich mir dann natürlich passend noch Lektüre mitnehmen wollen. Aber man drückte mir 2 dünne Bücher in die Hand. Das eine aus einer eher zweifelhaften Reihe von Büchern (unter anderem gibt es dort den Titel "Wie man richtig in den Wald sch..." oder ähnlich) und das andere so dünn, das sich 12,90 € meiner Meinung nach nicht eignen als Badewannen-Lektüre.
So blieb mir nur das Buch von Bernhard Hoëcker, "Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers". Immerhin spielte ich schon im Erscheinungsjahr mit dem Gedanken es mir zuzulegen, einfach so, weil ich den Menschen irgendwie interessant finde.

Bisher war es leicht und locker wegzulesen, wer aber hier fundierte Geheimtaktiken, gezielte Tipps oder gar trockene Lektüre erwartet ist auf dem Holzweg.
Anhand seiner zitierten Kommentare zu seinem ersten Cache liess sich leicht herausfinden unter welchem Namen Hoëcker cachen geht. Aber den verrate ich hier nicht, wenn ihr ihn schon nerven wollt, dann doch bitte auf eigene Faust :)

Aber zurück zum Hauptgeschehen: Das neue GPS-Gerät muss leider bis zum nächsten Tag warten, denn es regnet ohne Unterlass. Na hoffentlich verhagelts uns nicht den Weg durch den Wald...denn geplant haben wir schon welche Caches wir suchen wollen...

Nun denn, also abwarten und Tee trinken...oder so...
Author: Ela
•18:00
Heute war es soweit - unser erster Cache! Um kurz vor 3 stiefelten wir also zu den angegebenen Koordinaten, entnommen aus der Opencaching-Datenbank.
Und dort wurden wir trotz schlechtem Equipment fündig (Geocaching mit dem navi ist eher nicht empfehlenswert).

Out: Spielzeug-Auto
In: Ü-Ei-Figur Küken

Irgendwo zwischen Hamwarde, Wiershop und Worth liegt der Cache "Hasenpiste" :) Ich hoffe, ich verrate niemandem zu viel :)

Wir sind am selben Tag noch weiter auf Cache-Fang, aber weder den am Reinbeker Schloss haben wir gefunden (Navi versagte bei genauer Bestimmung der Koordinaten und ohne nicht gefunden) noch den auf dem Walderlebnispfad in Reinbek (Navi-Akku machte beim Finale schlapp - somit hatten wir die Koordinaten aber kein Hilfsmittel zum Benutzen eben dieser).
Aber das war sicher nicht unser letzter Spaziergang zum Geocachen. Der Wunsch, ein Garmin eTrex H zu erwerben ist da und wird auch spätestens an meinem Geburtstag umgesetzt :)
LG, Ela
Cabrito81